
Ohne Frage gehört das Requiem des Dukas-Schülers Maurice Duruflé zu den bedeutendsten geistlichen Werken des 20. Jahrhunderts. Duruflé, 1902 geboren und von 1930 bis zu seinem Tod 1986 Organist an Saint-Étienne-du-Mont in Paris, schrieb es zwei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs.
Duruflé entwickelt sein Requiem aus der gregorianischen "Missa pro defunctis", der lateinischen Totenmesse. Der ursprünglich einstimmige liturgische Gesang wird polyphon aufgefächert und in moderne Orchester- und Orgelklänge eingebettet. Das Werk ist lyrisch angelegt und von trostspendendem Charakter. So fehlt das von Mozart oder Verdi wirkungsvoll vertonte „Dies Irae“. Duruflé vertont stattdessen das „Pie Jesu“ als zentralen eigenen Satz, in dem sich eine individuelle Frauenstimme mit der innigen Bitte um ewige Ruhe an einen „milden Herrscher“ richtet.
Dies verbindet das Werk mit dem Requiem Faurés. Es sind denn auch Faurés „Pavane“ und „Cantique de Jean Racine“, die unser Palmsonntagskonzert abrunden.
Chor und Orchester der Konzertgesellschaft stehen unter der Leitung von Melanie Veser und Jacqueline Gemperli und werden von Hilmar Gertschen (Orgel) und Didier Furrer (Konzertmeister) unterstützt. Das Solo wird von Mezzosopran Melanie Veser gesungen.
Ohne Frage gehört das Requiem des Dukas-Schülers Maurice Duruflé zu den bedeutendsten geistlichen Werken des 20. Jahrhunderts. Duruflé, 1902 geboren und von 1930 bis zu seinem Tod 1986 Organist an Saint-Étienne-du-Mont in Paris, schrieb es zwei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs.
Duruflé entwickelt sein Requiem aus der gregorianischen "Missa pro defunctis", der lateinischen Totenmesse. Der ursprünglich einstimmige liturgische Gesang wird polyphon aufgefächert und in moderne Orchester- und Orgelklänge eingebettet. Das Werk ist lyrisch angelegt und von trostspendendem Charakter. So fehlt das von Mozart oder Verdi wirkungsvoll vertonte „Dies Irae“. Duruflé vertont stattdessen das „Pie Jesu“ als zentralen eigenen Satz, in dem sich eine individuelle Frauenstimme mit der innigen Bitte um ewige Ruhe an einen „milden Herrscher“ richtet.
Dies verbindet das Werk mit dem Requiem Faurés. Es sind denn auch Faurés „Pavane“ und „Cantique de Jean Racine“, die unser Palmsonntagskonzert abrunden.
Chor und Orchester der Konzertgesellschaft stehen unter der Leitung von Melanie Veser und Jacqueline Gemperli und werden von Hilmar Gertschen (Orgel) und Didier Furrer (Konzertmeister) unterstützt. Das Solo wird von Mezzosopran Melanie Veser gesungen.