«Requiem» & «Vesperae solennes de Dominica»
Wolfgang Amadeus Mozart

Aufführung

Sonntag 29. März 2015, 16.00 Uhr, Wallfahrtskirche Glis

Vorverkauf ab Samstag 14. März 2015

www.lapostevisp.ch / Tel. 027 948 3311

Tourismusbüro Brig

 

Solisten

Anne-Florence Marbot, Sopran
Roswitha Müller, Mezzosopran
Martin Hostettler, Tenor
Martin Weidmann, Bass

Leitung

Paul Locher

Requiem in d-moll

Das Requiem aus dem Jahr 1791 ist Wolfgang Amadeus Mozarts letzte Komposition. Obwohl es nur zu etwa zwei Dritteln tatsächlich von Mozart stammt, ist es eines seiner beliebtesten und am höchsten eingeschätzten Werke. Mozart starb während der Komposition. Da es sich um ein Auftragswerk handelte, vervollständigten Joseph Eybler und Franz Xaver Süssmayer, Schüler von Mozart, das Requiem im Auftrag von Constanze Mozart, der Witwe des Komponisten. Die ungewöhnlichen Umstände des Kompositionsauftrags und der zeitliche Zusammenhang dieser Seelenmesse mit Mozarts frühem Tod haben zudem eine üppige Mythenbildung angeregt.

Vesperae solennes de Dominica

Die Vesper steht künstlerisch gleichrangig neben den reifen Salzburger Messen. Der Eingangspsalm «Dixit Dominus» eilt Allegro vivace in lebhaftem, imitatorisch gesetztem Wechsel von Chor und Solisten voran. Gegenüber dem kraftvollem ersten Stück wirkt der Psalm 110 «Confitebor» gesetzter. Der Psalm 111 «Beatus vir» kehrt zur Lebhaftigkeit des Eingangspsalms zurück. Auch hier sind es zwei charakteristische Motive des Orchesters, die den lebhaften Dialog von Chor und Soli zur Einheit binden. Mit einem Kanon beginnt der Chorsatz des Psalms 112 «Laudate Pueri». Traditionell ist die Vertonung des 116. Psalms «Laudate Dominum» als neapolitanische Koloratur-Arie für Sopran. Das abschliessende «Magnificat», als Adagio maestoso beginnend, aber bald in ein freudig-klagfestlich dahinbrausendes Allegro umschlagend, kehrt zum lebhaft alternierenden Wechsel von Chor und Soli zurück.