«Weihnachtsoratorium» Johann Sebastian Bach

Aufführungen

Samstag 15. Dezember 2012, 20.00 Uhr, Kollegiumskirche Brig

Sonntag 16. Dezember 2012, 17.00 Uhr, Pfarrkirche Leuk

 

Vorverkauf ab 1. Dezember 2012

ZAP Brig, Tel. 027 921 27 27
Leuk Tourismus, Tel. 027 473 10 94

Solisten

Marysol Schalit
Sopran
Gunther Vandeven
Counter-Tenor
Christophe Einhorn
Tenor
Peter Brechbühler
Bariton

Leitung

Paul Locher
Norbert Carlen

Werk

Das Weihnachts-Oratorium BWV 248 ist ein sechsteiliges Oratorium für Soli (Sopran, Alt, Tenor, Bass), gemischten Chor und Orchester von Johann Sebastian Bach. Die einzelnen Teile wurden erstmals vom Thomanerchor in Leipzig in den sechs Gottesdiensten zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 in der Nikolaikirche und der Thomaskirche aufgeführt.

Im vorliegenden Konzert werden die ersten drei Teile aufgeführt, welche die biblische Weihnachtsgeschichte erzählen. Im ersten Teil wird die Geburt Jesu dargestellt. Bach eröffnet diesen Teil und damit das Oratorium wie die meisten seiner Kantaten mit einem gross angelegten Eingangs-Chor, hier mit Pauken und Trompeten. «Jauchzet, frohlocket», die Gemeinde wird sofort unmittelbar angesprochen und in das aktuelle Geschehen einbezogen. Der zweite Teil handelt von der Nachricht der Geburt Jesu an die Hirten. Anders als in allen anderen Teilen, in denen ein Chorsatz am Anfang steht, erklingt in dieser nächtlichen Szene eine reine Instrumentalmusik, überschrieben Sinfonia. Der dritte Teil beschliesst die eigentliche Geschichte der Weihnachtsnacht mit der Anbetung durch die Hirten im Stall zu Bethlehem.

Durch die andere Besetzung mit dem Hörnerklang und die dadurch resultierende Tonart F-Dur erhält der vierte Teil einen eigenen Charakter, ohne aus dem Oratorium herauszufallen. Ihm liegt nur ein einziger Bibelvers zugrunde, sodass das dramatische Element weniger stark als in den anderen Teilen im Vordergrund steht. In Teil V und VI steht der Besuch der Weisen aus dem Morgenland im Mittelpunkt.